Schiller-Zitate begleiten uns von Anfang an im „Schiller-Jahr“ 2009. Nun, zum Geburtstag am 10. November auch bereits auf der Titelseite.
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Das erste September-Wochenende im Elbhang-Umfeld „hatte es in sich“ – sollte man in Graupa Minna Wagners 200. Geburtstag feiern, am Schillerplatz zum „Brückenschlag“ ausholen, auf dem Weißen Hirsch des Kirchenbaus vor 120 Jahren gedenken, Straßenfeste Am Bauernbusch oder an der Weinleite feiern oder sich auf Rochwitzer Flur über 125 Jahre „Kamerun“ freuen?
Noch nie hat der Elbhang-Kurier der DDR-Volkspolizei, dem vermeintlichen „Freund und Helfer“, eine Titelseite eingeräumt. Heute, 20 Jahre „danach“, sind wir so frei – und erleichtert, dass der „VEB Titanic“ – eine freundliche Umschreibung für den untergegangenen Arbeiter- und Bauernstaat – nur noch in der Erinnerung existiert.
Mit dem Kamerun-Fest am 4. und 5. September begehen die Anwohner und ihre Gäste das 125-jährige Jubiläum der Ortsteilgründung und laden Sie herzlich ein.
Damit wir „keinen falschen Propheten folgen“, wie ein Leser (siehe S. 23) den Standpunkt des Elbhang-Kuriers im Disput um die Waldschlößchenbrücke sieht, halten wir uns bei der Vision des neuen Baudezernenten für eine Brücke zwischen Körnerplatz und Käthe-Kollwitz-Ufer in dieser Ausgabe noch zurück.
Wiederentdeckung einer Porträtsammlung: Das Carus-Album. Die Städtische Galerie Dresden präsentiert in ihren Ausstellungsräumen im Landhaus vom 25. Juni bis 27. September 2009 eine einzigartige Sammlung von gezeichneten Künstlerbildnissen des 18. und 19. Jahrhunderts – das sogenannte Carus-Album.
Eigentlich wollten wir unseren Mai-Titel mit dem fröhlichen Bürgerfrühstück anlässlich der Poller-Fertigstellung im „beruhigten“ Dorfkern Loschwitz schmücken. Wir entsprachen jedoch der Bitte der Anwohner, dies nicht zu tun: Die Freude ist nicht ungetrübt, die Konflikte sollen nicht noch verschärft werden.
„Diese Frau in Trainingshosen mit zerschwielten Arbeitshänden und sonnengebräuntem Gesicht dürfte in ihrer Art in Dresden und überhaupt in ganz Deutschland einzig dastehen.“
In den letzten Wochen mehren sich Meldungen, die Dresdens Zukunft in einer automobilfreundlichen Stadt sehen (Schlossstraße, Freiberger Straße, Königsbrücker Straße usw.). Der vierspurige Ausbau der Bautzner Landstraße in diesem Sinne wäre eine Katastrophe für das urbane Leben auf dem Weißen Hirsch und in Bühlau.