Zum 600. Jahrestag der Ersterwähnung von Hosterwitz – Leserprobe aus dem Manuskript zur Chronik
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Das Gedenken an den 13. Februar 1945 rührt jedes Jahr an der Seele dieser Stadt. Mit der Einweihung der Frauenkirche konnte eine Wunde geheilt, die Silhouette komplettiert und das Selbstbewusstsein der Dresdner neu erweckt werden. Nach 800 Jahren beginnt die Stadt, ein neues Selbstverständnis zu entwickeln – mit Bürgersinn und Streitkultur.
Wie Gitti Beyer, stellvertretende Vorsitzende des Elbhangfest e. V., bereits zur feierlichen Eröffnung des 9. Loschwitzer Weihnachtsmarktes in ihrer Begrüßung feststellte, wird man der Engel erst gewahr, wenn sie vorüber gezogen sind. Nicht so in Loschwitz!
Besonders in der Vorweihnachtszeit ziehen sie unsere Blicke in festlich dekorierte Schaufenster, locken uns in Museen mit Weihnachtsausstellungen: Historische Miniaturen und Puppenstuben, Weihnachtsberge und Bergwerke.
Unsere Augen haben zwei unterschiedliche Sichtbereiche. Das linke Auge hat nach links, das rechte nach rechts einen weiteren Radius als das andere. Diese Erkenntnis gipfelt in der Tatsache, dass sich beide Augen mit Blick auf einen Gegenstand einigen.
Für die Leser dieser Zeitschrift ist er kein Unbekannter: Horst Milde, das Hirsch-Original mit den vielen Originalen im Archiv.
Eine neue Broschüre von Horst Milde erscheint Anfang Dezember
Beliebt bei Kennern war bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Gaststätte „Beerenweinschänke” mit eigener Kelterei im Loschwitzer Ortsteil „Schöne Aussicht”, die heute kaum noch jemandem bekannt ist.
Das Rathaus Blasewitz an der Naumannstraße, das heutige Ortsamt, geht seinem 100. Geburtstag entgegen. Am 28. September 1905 wurde das von Karl Emil Scherz errichtete jetzige östliche Hauptgebäude mit dem Verbindungsgang zum ursprünglichen Gemeindeamt und Schulhaus (von 1890 bzw. 1851) offiziell in Dienst gestellt.
Das Rathaus in Blasewitz kann auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken, beim „Luisenhof“ auf dem Weißen Hirsch sind es schon 110 Jahre, das Gästebuch des Hosterwitzer Weber-Hauses kehrte nach 169 Jahren an seinen „Ursprungsort“ zurück, Edmund Kretschmer (der Komponist und Dirigent nach dem die Straße in Schillerplatz-Nähe benannt ist) wäre 175 Jahre geworden – Beiträge zur „älteren“ Geschichte in diesem Heft.